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Pensionärer i Rosendals trädgård, Djurgården, Stockholm.

Schwedische Wälder locken im Herbst mit Beeren und Pilzen

Hamburg, 13.08.2013  Ob in Süd-, Mittel- oder Nordschweden – ab Mitte August bis in den Oktober hinein nimmt die „Wanderausrüstung“ eine etwas andere Form an. Zumindest dürfen in dieser Zeit kleine Eimer, Körbe oder andere Gefäße definitiv nicht fehlen. Denn im Herbst steht die Ernte des Waldes an, angefangen bei Blaubeeren und Preiselbeeren über Himbeeren und im Norden sogar Moltebeeren bis hin zu Pfifferlingen, Steinpilzen, Sandröhrlingen und Butterpilzen. Dank des schwedischen Jedermannsrechts sind diese Köstlichkeiten des Waldes, die in den meisten Landesteilen in Hülle und Fülle vorhanden sind, auch für jede Person zugänglich, da es nicht nur die freie Bewegung in der Natur erlaubt, sondern auch das Sammeln und Pflücken von wild wachsenden Pilzen und Beeren für den privaten Gebrauch – immer vorausgesetzt, dass die Natur dabei nicht geschädigt wird. Entsprechend darf sich in Schweden jeder mit Eimern und Körben bewaffnet nach Herzenslust in die Natur begeben. Und wer sich insbesondere in Sachen Pilze sammeln mit seinen Kenntnissen nicht so sicher fühlt, kann an verschiedenen Orten des Landes an geführten Pilz-Wanderungen teilnehmen. Die schwedische Tourismusvereinigung STF bietet am 21. September 2013 beispielsweise eine Pilz-Wanderung auf dem Balsberget nördlich von Kristianstad in Schwedens südlichster Region Skåne an, bei der Pilzexperte Pelle Gunnarsson viel Wissenswertes über diese leckeren Gewächse zu erzählen hat und bei der Artbestimmung hilft (auch in englischer Sprache). Eine weitere Alternative ist die Pilzschule von Monica Swenson in Ransäter in der mittelschwedischen Region Värmland. Die Pilzexpertin bietet in ihrer „Svampskolan“  verschiedene Pakete rund um die Frucht des Waldes an – von der Artbestimmung über das Säubern bis hin zum zubereiten und Trocknen.

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