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Riesige Kunstwerke aus Äpfeln und Kartoffeln von Emma Karp Lundström in Kivik

Hamburg, 03.09.2013  Früh am Montagmorgen rollen sie in Kivik an, bewaffnet mit warmer Kleidung, Thermoskannen und dicken Arbeitshandschuhen. Die Rede ist von den so genannten Apfelmonteuren, die der Künstlerin Emma Karp Lundström nunmehr im 13. Jahr dabei helfen, innerhalb von fünf Tagen ein riesiges Bild aus Äpfeln zu schaffen – das weltweit größte. Bis zum Freitag vor dem großen Apfelmarkt in Kivik, der in diesem Jahr am 28. und 29. September stattfindet, muss jeder der rund 40.000 Äpfel seinen Platz in dem Kunstwerk gefunden haben. Die Leidenschaft für die Arbeit mit diesem Naturprodukt hat Emma Karp Lundström von ihrem Vater Helge Lundström geerbt, der vor mehr als 25 Jahren das erste „Apfelgemälde“ für diesen Herbstevent in Kivik schuf. Mittlerweile hat Emma ihre Kreativität sogar auf die Kartoffel ausgeweitet: Im 5. Jahr in Folge kreiert sie derzeit ein 15 Quadratmeter großes Bild aus Kartoffeln für das alljährlich stattfindende Entefest auf der Halbinsel Värmlandsnäs südöstlich von Säffle, das in diesem Jahr am 7. und 8. September an verschiedenen Orten der Halbinsel an den Start gehen wird. Die Motive sowohl für das Apfel- als auch das Kartoffelbild sind bis zur Eröffnung des jeweiligen Events Emmas Geheimnis. Wer die „natürlichen“ Kunstwerke zu sehen bekommen will, muss sich jedoch beeilen, da sie naturgemäß nur eine beschränkte Haltbarkeit haben. So wird das Apfelbild in Kivik etwa vier Wochen in dem kleinen Ort an der Küste von Österlen zu sehen sein. Wer außerdem eine Menge rund um die süß-saure Frucht erfahren und ihre zahlreichen Varianten durchprobieren möchte, sollte sich den Apfelmarkt selbst nicht entgehen lassen. Denn neben einem abwechslungsreichen Unterhaltungsprogramm stehen hier auch mehrere tausend Kilogramm schwedischer Äpfel und zahlreiche lokale Apfelprodukte im Mittelpunkt.

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