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Spannende Schären: Die Stockholmer Schären beherbergen große und kleine Überraschungen

Hamburg, 11.03.2014  Die Stockholmer Schären sind nicht nur im Sommer eine Reise wert. Im Gegenteil, denn auch im Frühling, Herbst und Winter packt der Schärengarten seinen ganz besonderen Charme aus. Weit draußen, an der Grenze zwischen dem mittleren und äußeren Schärengarten, lockt die Insel Sandön mit ihrem Hauptort Sandhamn beispielsweise alljährlich im Sommer tausende Segler und Bootstouristen an, um die Sonne und das Meer zu genießen, sich verwöhnen zu lassen oder um verschiedenen Outdoor-Aktivitäten nachzugehen. Schon der schwedische Schriftsteller August Strindberg (1849-1912) wusste den Charme dieses Ortes zu schätzen und lebte sogar zeitweise hier. Auch die Krimiautorin Viveca Sten hat seit ihrer Kindheit fast jeden Sommer in Sandhamn im Haus ihrer Familie verbracht und verbringt dort nach Möglichkeit jede freie Minute – kein Wunder also, dass auch ihre Krimiserie rund um den Kommissar Thomas Andreasson genau hier spielt. Das gilt auch für ihren neuesten Roman „Beim ersten Schärenlicht“, der am 10. April 2014 in Deutschland in die Buchläden kommen wird. Es bleibt also spannend, welche neuen Schauplätze auf der Insel dieses Mal in der Handlung auftauchen werden. Fest steht jedoch, dass man sich auch anhand der ersten vier Bücher der Krimiserie auf die Spuren des Kommissars begeben und auf diese Weise viel Neues entdecken kann. Wer nicht ganz so weit in die Schären hinaus fahren will, kann sich auch südlich von Stockholm auf die Insel Dalarö begeben, die durch eine Brücke mit dem Festland verbunden ist. Sie ist das Tor zum südlichen Schärengarten und blickt nicht nur auf eine lange und bewegte Geschichte zurück, sondern beherbergt auch Schwedens kleinste Jugendherberge „Lotsen“, die in diesem Sommer unter neuer Leitung wiedereröffnen wird.

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