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Nature Reserve,Långserud

Die småländische Natur dreht im Herbst noch mal auf

Hamburg, 13.08.2013  Wer die Wildnis sucht, muss in Schweden nicht notwendigerweise bis in den Norden Lapplands hinauf reisen. Auch im Süden des Königreichs gibt es noch wahre Naturperlen abseits der Zivilisation zu entdecken, die gerade im Herbst eine ungeahnte Vielfalt und Schönheit enthüllen. So bietet das Angelcamp Ödevata Fiskecamp geführte Naturwanderungen in die urtümliche småländische Wildnis rund um den See Ödevaten an, bei denen die Wanderer nicht nur die Natur in vollen Zügen genießen können, sondern auch noch viel über die einzelnen Pflanzen erfahren. Und am Abend geht es nicht etwa zurück in die Zivilisation zu fertig gemachten Hotelbetten, sondern es wartet eine Übernachtung auf einer einsamen Insel in der Zelt-Kota mit leckerem Abendessen aus lokalen Zutaten, gemütlichem Lagerfeuer, Musik und vielleicht auch der ein oder anderen Geistergeschichte. Wer möchte, kann sich am nächsten Morgen auch noch mutig im See erfrischen, bevor die Wanderung wieder zurück zum Angelcamp führt, wo es nicht nur bequeme Betten und heiße Duschen gibt, sondern natürlich auch die Möglichkeit, noch ein paar Tage beim Angeln zu verbringen. Denn im Umkreis von 0 bis 20 Kilometern hat das Ödevata Fiskecamp, das Mitglied des nationalen Angelprojekts Sweden Fishing ist, zahlreiche Seen und Angelgewässer zu bieten. Voraussichtlich ab dem Frühjahr 2014 wartet in Småland, etwa 30 Autominuten nördlich von Växjö, dann noch eine neue Action geladene Aktivität auf Abenteuerlustige: Ein insgesamt 1,5 Kilometer langes Zipline-System, das mitten durch die småländische Wildnis und das Habitat von Elchen, Wildschweinen & Co. führt. Es wird Nordeuropas längste Zipline sein. Dabei geht es aber nicht nur um den Geschwindigkeitsrausch in 15 Metern Höhe, sondern auch um die Vermittlung von Kenntnissen über die hiesige Natur. Denn an den Zwischenstationen erklären die Guides den Gästen die Besonderheiten der Natur und Kulturgeschichte der Region.

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