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Gotlands entlegene Ecken mit dem Rad erkunden

Hamburg, 30.04.2013  Wer mit dem Fahrrad auf Gotland unterwegs ist, kann die schwedische Ostseeinsel von ihrer urtümlichsten Seite entdecken und kommt schnell mit den Bewohnern des Eilandes ins Gespräch – vorausgesetzt, man trifft auf den bisweilen einsamen Strecken auf jemanden. Denn Gotland ist mit ihren knapp 57.000 Einwohnern nur dünn besiedelt und die meisten Menschen leben in der Umgebung der ehemaligen Hansestadt Visby. Darüber hinaus erwarten Fahrradfahrer einsame Strände, verlassene Schotterpisten, ab und zu ein paar Schafe und einfach nur grandiose Natur – beispielsweise an der Steilküste, wo kein Auto fahren darf, auf der Insel Fårö mit ihren fantastischen Kalkformationen oder im dicht bewachsenen Süden mit seinen üppig blühenden Wiesen und seltenen Orchideenarten. Mit dem Fahrrad lässt sich so ziemlich jede Ecke der Ostseeinsel sehr gut erkunden – und für die Abkühlung zwischendurch gibt es nicht nur das Meer rundherum, sondern auch zahlreiche Badeseen, deren Wasser meist etwas wärmer ist als das der Ostsee. Ihre faszinierende türkisgrüne Farbe schulden sie meist der Tatsache, dass sie keine natürlichen Seen sind, sondern mit Wasser gefüllte ehemalige Kalksteinbrüche. Fahrräder können beispielsweise in Visby bei verschiedenen Fahrrad-Vermietern geliehen werden, die zudem auch Helme, Anhänger und weiteres Zubehör anbieten. Und wer sich nicht ausschließlich auf die eigene Beinkraft verlassen möchte, findet bisweilen sogar ein E-Bike.

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